Seelsorgebereich Rotbach-Erftaue Schleife Pastoralteam Schleife Pastor Heribert Krieger (Subsidiar)

Pastor Heribert Krieger (Subsidiar)

Kontakt

Telefon: 02235 6892239

E-Mail: heribert.krieger(at)erzbistum-koeln.de

 

Darf ich mich Ihnen kurz vorstellen?

Mein Name ist Heribert Krieger. Ich habe im März 2016. mein 70. Lebensjahr vollendet. Meine Heimatstadt ist Leverkusen. Vor 43 Jahren bin ich durch Herrn Kardinal Höffner zum Priester geweiht worden.

Seit dem 1. September 2016 hat mich unser Erzbischof Rainer Kardinal Woelki zum Subsidiar an den Pfarreien dieses Seelsorgebereiches Rotbach-Erftaue in Erftstadt ernannt. Ich bin also im Pastoralteam ein ganz neues Gesicht, was allerdings nichts mit meinem Lebensalter zu tun hat.

Was habe ich in der Pastoral bisher gemacht? Meine Kaplansjahre, mit Schwerpunkt besonders in der Kinder- und Jugendarbeit habe ich in St. Mariä Geburt in Hürth-Efferen und an St. Martin (Münsterkirche) in Bonn verbracht. Danach war ich zwölf Jahre Pfarrer an St. Barbara in Köln-Ehrenfeld. Zu meiner Einführung damals 1981 habe ich für diesen Dienst als Motto ein Wort des hl. Franziskus gewählt: „Was sind Knechte Gottes anderes als seine Spielleute, die an die Herzen der Menschen rühren und sie mit der Heiterkeit des Geistes erfüllen?“ Danach war ich für zweieinhalb Jahre als Pfarrvikar in zwei Pfarreien der portugiesischen Diözese Setubal von unserem Kölner Erzbistum „ausgeliehen“, anknüpfend an meine Diakonatszeit in der portugiesischen Mission in Köln. Heimgekehrt wurde ich leitender Pfarrer in den Pfarrgemeinden St. Dionysi- us und St.Laurentius in Niederkassel-Rheidt und Mondorf. Vor acht Jahren kam die Pfarrei St. Lambertus in Troisdorf-Bergheim mit der Filiale St. Adelheid in Müllekoven dazu und bildeten zusammen den Pfarrverband Siegmündung. Mein Grundgedanke bei der Einführung damals 1996 war das Pauluswort: „Ich möchte euch etwas an geistlicher Gabe mitteilen; das heißt, um uns einander aufzurichten in unserem beiderseitigen Glauben, dem euren und dem meinen.“ (Röm 1,11)

Am 3. Juli 2016 bin ich nach 20 Jahren Dienst in Niederkassel/Troisdorf verabschiedet worden. Der Kölner Erzbischof hatte meinem Gesuch stattgegeben, mich zum 15. August von dieser Aufgabe entpflichtet und mich zum 1. September (s.o.) als Subsidiar nach Erftstadt geschickt.

Mit weiteren Einzelheiten möchte ich Sie nicht langweilen. Je älter man wird, um so mehr könnte man erzählen. Aber eigentlich bin ich hierher gekommen, um, entlastet von der Vielzahl der Sitzungen, Gremien und Verantwortlichkeiten einer 12000er Gemeinschaft, mehr zu hören auf Gott und meine (neuen) Geschwister hier vor Ort in meiner neuen Heimat.

Wie komme ich gerade hierher, fragen Sie?

Meine eigentliche Motivation ist Ihr Pastor und Dechant Hans-Peter Kippels. Ihm bin ich seit meiner Hürther Zeit viele Jahre immer wieder einmal begegnet. Als sich nun die Frage stellte, wohin könnte ich mich nach meinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst schicken lassen, da habe ich eben ihn gefragt, ob er mich wohl brauchen könne und er hat zugestimmt.

Was ist ein Pfarrer i.R.? Das ist im allgemeinen die Abkürzung für „Pfarrer in Ruhe“, ent- puppt sich aber in der Regel als „(alter) Pfarrer in Reichweite“. Weil ich gerne Priester bin und Pastor gewesen bin, hoffe ich, noch etwas in den Gemeinden helfen zu können in Liturgie und Pastoral. Das jedenfalls ist die Bedeutung des Titels Subsidiar. Im Monat September 2016 war ich als Helfer zunächst in den Kirchen des Seelsorgebereiches Erftstadt-Börde eingesetzt aus aktuellem Anlass. Danach freue ich mich, nach und nach Vielen von Ihnen zu begegnen. Nehmen Sie es mir jedoch bitte nicht übel, wenn ich nicht gleich Ihre Namen behalten kann. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass ich in Ihren Gesichtern und Worten unseren Herrn wiedererkennen werde.